Usingen von A-Z

 

An-, Ab- und Ummeldung

Zum 01.11.2015 wird bundesweit ein einheitliches Meldegesetz in Kraft treten, welches einige Änderungen mit sich bringt. Wichtig: Künftig muss bei jeder An- und Ummeldung eine Wohnungsgeberbestätigung vorgelegt werden.

Anmeldung/Ummeldung

Bei jeder Anmeldung (Zuzug von außerhalb Usingens) und Ummeldung (Wohnungswechsel innerhalb Usingens) muss eine Bestätigung des Wohnungsgebers vorgelegt werden. Der Wohnungsgeber ist verpflichtet eine solche Bestätigung innerhalb von 2 Wochen nach Einzug auszustellen und ist berechtigt bei der Meldebehörde nachzufragen ob die Anmeldung ordnungsgemäß vorgenommen wurde. Meldefrist: Innerhalb von 2 Wochen nach Einzug (§17 Bundesmeldegesetz)

Abmeldung

Eine Abmeldung ist nur noch erforderlich bei Wegzug ins Ausland und Aufgabe einer Zweitwohnung (Nebenwohnung). Hier ist ebenfalls eine Bestätigung des Wohnungsgebers über den Auszug vorzulegen.

Eine Zweitwohnung (Nebenwohnung) muss bei der zuständigen Meldebehörde des Hauptwohnsitzes abgemeldet werden.

Die Abmeldung kann frühestens 1 Woche vor bzw. muss spätestens 2 Wochen nach Wegzug erfolgen.

Warum wird eine Bestätigung vom Wohnungsgeber verlangt?
Die Mitwirkungspflicht des Wohnungsgebers soll in erster Linie die Richtigkeit und Aktualität des Melderegisters verbessern. Des Weiteren sollen hierdurch Scheinanmeldungen verhindert werden.

Sie können die Anmeldung nicht persönlich vornehmen?
Eine Anmeldung kann durch eine bevollmächtigte Person unter Vorlage des Ausweisdokumentes der meldepflichtigen Person und einem vollständig ausgefüllten Meldeschein erfolgen.

Umzug mit Kindern bei gemeinsamen Sorgerecht
Sobald ein Elternteil mit Kind aus der gemeinsamen Wohnung auszieht, muss der andere Elternteil der Anmeldung zustimmen. Ohne Zustimmungserklärung ist die Anmeldung nicht möglich.

Gestärkte Rechte bei Melderegisterauskünften
Jede Person kann von einer anderen Person, sofern er diese eindeutig benennen kann, Auskunft über Name, Vorname und derzeitige Anschrift erhalten (Melderegisterauskunft). Das war früher so und ändert sich mit der Einführung des Bundesmeldegesetzes nicht. Die Daten dürfen jedoch grundsätzlich nicht zum Zwecke der Werbung oder des Adresshandels genutzt werden, es sei denn Sie haben dem ausdrücklich gegenüber der Meldebehörde oder dem Anfragenden zugestimmt. Sofern eine solche Zustimmung bei einer Anfrage behauptet wird, erfolgt eine Überprüfung. Darüber hinaus müssen Gewerbetreibende zukünftig den Zweck ihrer Anfrage mitteilen und dürfen die Auskunft dann auch nur für diesen Zweck nutzen. Ihre Daten sind somit noch stärker geschützt als bisher.

Und sonst?
Das Bundesmeldegesetz beinhaltet eine Vielzahl von Änderungen, die so umfänglich hier nicht alle aufgeführt werden können.

Sollten Sie noch Fragen haben, können Sie gerne die Mitarbeiterinnen des Bürgerbüros ansprechen.

Erforderliche Unterlagen für die Anmeldung
  • Ausweisdokument/e
  • Geburtsurkunde (Anmeldung von Kindern)
  • ggfls. Heiratsurkunde
  • ggfls. Scheidungsurteil
  • Wohnungsgeberbestätigung
  • Zulassungsbescheinigung I (Änderung der Adresse bei Umzug innerhalb des Hochtaunuskreises)
Erforderliche Unterlagen für die Ummeldung
  • Ausweisdokument/e
  • Wohnungsgeberbestätigung
  • Zulassungsbescheinigung I (Änderung Adresse)
Erforderliche Unterlagen für die Abmeldung (Ausland)
  • Ausweisdokument/e
  • Wohnungsgeberbestätigung über den Auszug