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Käsekuchenwettbewerb begeistert

AUSBLICK Am 27. August ab 11 Uhr ist die Jury in Eschbach gefragt / Anschließend Fest

ESCHBACH - (inf). Bald ist es so weit: am 27. August können Käsekuchenliebhaber in jenem quarkig-rahmigen Backwerk geradezu schwelgen und sich ordentlich die Bäuche vollschlagen. „Die Organisation ist durch“ erklärt Ingrid Schick, eine der Organisatorinnen. Und selbst für den Fall, dass der Himmel an jenem Sommertag einmal weinen sollte, gibt’s eine Lösung: Ein großes Zelt, in das man sich setzen kann.



Verkauft werden die leckeren Kuchen oder Torten und frisch aufgebrühter Kaffee übrigens zu Sonderpreisen, so dass einem ausgedehnten Kaffeeklatsch am Sonntag nichts im Wege steht. „Wir haben wirklich total außergewöhnliche Anmeldungen“, erklärt Schick. Denn nicht nur lokale Vereine steuern einen Kuchen zu jenem Käsekuchen-Backwettbewerb bei, sondern die Kunde vom kulinarischen Event ist sogar bis zum „Verein der Köche“ mit Sitz in Frankfurt durchgedrungen, der sein Kommen bereits angekündigt hat Nebst Kuchen versteht sich. 25 Anmeldungen liegen vor – Tendenz wahrscheinlich noch steigend, denn am Montag ist allerallerletzter Anmeldeschluss. Um 11 Uhr am 27. August wird die Jury zum Testen zusammenkommen. „Also sollten die Kuchen am besten schon um 10.30 Uhr bei uns in der Bachstraße 5 beim Bachbäcker in Eschbach vorliegen“, erklärt Schick. Auf die Idee ist Schick übrigens zusammen mit ihrer Chefin, Fairouz Becker, gekommen. „Wir haben uns im Büro erzählt, was für verrückte Feiertage es doch gibt“, plaudert sie aus dem Nähkästchen. Ob nun Tag des Brotes, Tag des Wassers, des Pfannkuchens, oder eben Tag des Käsekuchens – sie alle gibt es. Und so entstand die Idee eines Käsekuchenfestivals. Nur eben nicht am eigentlichen Tag des Käsekuchens, der am 30. Juli gefeiert wird, sondern am 27. August. „Wir haben den Termin auch ein wenig von der Zeit des Bürgermeisters abhängig gemacht“, schmunzelt Schick. Denn der bekennende Käsekuchenliebhaber sah sich aufgrund diverser Zeitprobleme vorher außerstande, seine Rolle als Jurymitglied ausreichend hingebungsvoll zu erfüllen.

Je nach Wetterlage hoffen die Festivalveranstalter auf den Besuch von 350 bis 600 Personen. „Ich glaube ja nicht, dass die ganzen Leute schon wieder um fünf Uhr verschwunden sind.“ Und Käsekuchen wird es in jeder Variation geben. Ob nun ganz klassisch, mit Früchten oder ohne, mit Pudding, als amerikanischer Cheesecake, Käsesahne, Blechkuchen oder Rahmtorte: Der Fantasie sind keinerlei Grenzen gesetzt. Die Einnahmen des Festivals sollen an das „Grüne Klassenzimmer“ auf dem „Waldlehrpfad“ im Eschbacher Forst gehen. Förster Karl-Mathias Groß zeigte sich hocherfreut. Denn es sind noch reichlich Ideen da, die jedoch mangels ausreichender Mittel bisher nicht umgesetzt werden konnten. Mehrere Stationen sind bereits auf dem Erlebnispfad installiert – mittels heimischen Stadtwald-Holzes. Nun soll ein „Guckrahmen“ installiert werden. „Wir möchten den Blick der Waldbesucher in eine bestimmte Richtung lenken. Auf die Gebirgszüge, den Kuhkopf und den dichten Wald. Wichtig ist mir, dass die Menschen neugierig auf die Natur und Umwelt gemacht und nicht belehrt werden. Denn nur so haben sie Lust, die Natur zu entdecken. So bleibt letztendlich auch etwas hängen“, lacht er.


Datum: 12.08.2017
Autor: Inka Friedrich
Quelle: Usinger Anzeiger
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