Usingen von A-Z

 

Stadtwald im Vergleich

Waldfläche BRD: 11 Milliarden Hektar = Bewaldungsprozent = 31 %
(ca. 8 Milliarden Bäume mit Durchmesser ab 15 cm)

Im Usinger Stadtwald sind die höchsten Bäume 40 m hoch. Es handelt sich um Fichten in Tallagen. Der höchste Baum in Deutschland ist eine 63 m hohe Douglasie im Stadtwald Freiburg/Breisgau
Die ältesten Bäume im Stadtwald Usingen sind Eichen, die vor über 200 Jahren um 1800 gepflanzt wurden. Bristlecone Kiefern in Kalifornien werden auf ein Alter von 4500 Jahre geschätzt. In Schottland ergab die Untersuchung einer Eibe ein Alter von nahezu 10.000 Jahren. 10500 Jahre alt ist das Wurzelgeflecht einer `Huon Pine´ in Tasmanien.


Bild: Eiche auf zwei Beinen
385 Millionen Jahre alt sind die ältesten gefundenen Baumfossilien. Die älteste Baumart auf der Erde ist der Gingko Baum.

Die dahurische Lärche und die ostasiatische Zwergkiefer sind die winterhärtesten Baumarten. Sie überstehen Minustemperaturen bis zu -70 Grad Celsius.

Die am höchsten vorkommende Baumart ist die schuppenrindige Tanne auf 4600 m ü. NN im Osthimalaya.

Das schwerste Holz im Usinger Stadtwald ist die Hainbuche mit einer Rohdichte von 0,80 Gramm/Kubikzentimeter. Die Rohdichte des schwersten Holzes beträgt 1,25 Gramm / Kubikzentimeter (Grenadill aus Afrika)
Das leichteste Holz im Usinger Stadtwald ist Pappelholz: Rohdichte beträgt 0,40 gr/ccm. Die Rohdichte des leichtesten Holzes beträgt 0,07 Gramm / Kubikzentimeter (Balsa aus Mittelamerika)
Im Usinger Wald finden sich 51 Baumarten. In Deutschland kommen insgesamt 76 Baumarten vor.


Bild: Rückeschlepper mit 150 jährigen Eschbacher Buchen
Der Holzvorrat an stehenden Bäumen beträgt im Durchschnitt in Deutschland 320 Kubikmeter pro Hektar.

Das Holz aus deutschen Wäldern würde ausreichen, einen Turm von 3 x 3 m Grundfläche von der Erde bis zum Mond zu bauen.

2010 betrug der Holzzuwachs in Deutschland im Durchschnitt 10,5 Kubikmeter pro Jahr und Hektar. Das bedeutet: in Deutschland wächst in jeder Sekunde ein Holzwürfel mit 1,5 Meter Kantenlänge nach. Davon wurden 80 % forstwirtschaftlich genutzt.

Bild: Herbststimmung in der Waldgemarkung Eschbach im Vordergrund
Jährlich hat die Waldfläche in Deutschland um 3500 Hektar zugenommen.

Im Forst- und Holzsektor arbeiten bundesweit 1,2 Millionen Menschen in 185.000 Betrieben.

Deutschlands Wälder speichern über 1,2 Milliarden Tonnen Kohlenstoff. 17 Millionen Tonnen Kohlendioxid werden jährlich durch den Holzzuwachs in den Wäldern gebunden.

Weltweit ist noch ein Drittel der Landesfläche mit Wäldern bedeckt. Das sind rund 4 Milliarden Hektar. Täglich werden davon jedoch 20.000 ha gerodet. Das bedeutet 13 Millionen Hektar Wald gehen dem Planten pro Jahr verloren.

Quellen: Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz, SDW, BWI 2, www.forstpraxis.de

Eine 150 -jährige Buche hat 800.000 Blätter mit einer Oberfläche von 1600 Quadratmetern und wiegt insgesamt 12 Tonnen. Alle ihre Wurzeln haben zusammen eine Länge von 23 Kilometern. Sie verdunstet in der Vegetationszeit täglich bis zu 450 Liter Wasser und kühlt die Luft um 3 Grad Celsius ab. Mit ihren Blättern verarbeitet sie pro Std 2,5 kg CO2 und produziert 1,5 kg Traubenzucker, wobei 1,8 kg Sauerstoff frei wird.