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Klimaschutz in Usingen




Klimaschutz in Usingen

Die Stadt Usingen wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit bei dem Projekt „Einstiegsberatung kommunaler Klimaschutz" gefördert. Mit diesem Förderprogramm möchte die Stadt Usingen strategische Ansätze für die Umsetzung von Klimaschutzaktivitäten in Usingen entwickeln. Damit soll das Querschnittsthema Klimaschutz in Politik und Verwaltung verankert werden. Hierfür wird eine Arbeitsgruppe mit Vertretern aus Politik und Verwaltung gegründet, die fachlich von der Transferstelle für Rationelle und Regenerative Energienutzung Bingen (Transferstelle Bingen) begleitet wird.

Zunächst werden die bisherigen Klimaschutzaktivitäten erfasst, Optimierungspotenziale und Maßnahmen diskutiert und darauf aufbauend ein Zeitplan entwickelt, wie Klimaschutz in der städtischen Verwaltung kurz- und mittelfristig verankert werden kann. Hierbei geht es auch darum, möglichst viele motivierte Akteure in der Stadt zu beteiligen. Auf Grundlage der dann vorliegenden Projektergebnisse entscheidet die Kommune über die Fortführung und Weiterentwicklung zukünftiger Klimaschutzaktivitäten.

Förderprogramm des Bundesumweltministeriums

Das Projekt wird gemäß der „Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative" vom 09. Oktober 2013 mit Mittel des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert.

Förderkennzeichen: 03K04530
Förderzeitraum: 01.2.2017 - 31.01.2018

„Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.“





 

Gebäudecheck in öffentlichen Liegenschaften

Neu-Anspach und Usingen beauftragen gemeinsam Klimaschutzteilkonzept in öffentlichen Gebäuden

Mit Beginn diesen Jahres wird der Klimaschutz in den Städten Neu-Anspach und Usingen großgeschrieben. Die Städte haben im Rahmen eines Teilklimaschutzkonzepts mit dem Aufbau eines eigenen Klimaschutzmanagements begonnen. Energieverbrauch und die CO2-Emissionen werden in den nächsten Monaten erfasst, die Gebäude auf Energieeffizienz untersucht und mögliche Energieeinsparpotentiale erschlossen. Ziel ist es, den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen in den Liegenschaften erheblich zu senken sowie alle kommunalen Gebäude in Neu-Anspach in ein Gebäudemanagementsystem zu übertragen. Dabei soll auch die gute interkommunale Zusammenarbeit der beiden Städte vertieft und ausgebaut werden.



Klimaschutz-Teilkonzepte der Städte Neu-Anspach und Usingen für öffentliche Gebäude – Ergebnisse liegen vor -

Mit dem gemeinsamen Ziel, den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen in ihren Liegenschaften erheblich zu senken, beauftragten die Städte Neu-Anspach und Usingen im Hochtaunuskreis (Hessen) ein Klimaschutzteilkonzept. Der Klimaschutz in eigenen Liegenschaften für ausgewählte kommunale Nichtwohngebäude wird im Rahmen der Kommunalen Klimaschutzinitiative durch die Bundesregierung gefördert.
Das Teilklimaschutzkonzept ist die Basis und dient als Arbeitsgrundlage für die zukünftige Klimaschutzpolitik und der energieeffizienten Gebäudeunterhaltung in den Städten Neu-Anspach und Usingen. Dabei soll auch die gute interkommunale Zusammenarbeit der beiden Städte vertieft und ausgebaut werden.
Während in Neu-Anspach vorrangig das Gebäudemanagement aufgebaut und als Steuerungsinstrument zur Ausnutzung der Einsparpotentiale in den Liegenschaften eingeführt werden soll, geht es in zwei Liegenschaften der Stadt Usingen um die konkrete Planung der Umsetzung von Modernisierungsmaßnahmen.

Durch Förderung der Bundesregierung wurde es möglich, für insgesamt 10 öffentliche Gebäude (7 in Neu-Anspach und 3 in Usingen) ein Klimaschutz-Teilkonzept durch ein kompetentes Fachbüro erstellen zu lassen, mit dem Ziel den energetischen Zustand der Gebäude zu erfassen und zu optimieren.
Durch die sukzessive Umsetzung der aus dem Klimaschutzkonzept sich ergebenden energetischen Sanierungsmaßnahmen sollen sich der Energieverbrauch und der damit verbundene CO2-Ausstoß der kommunalen Gebäude weiter reduzieren und damit ein Beitrag zum globalen Klimaschutz geleistet werden. Gefördert wurde die Erstellung des Klimaschutzkonzeptes mit 50 Prozent der entstehenden Kosten im Rahmen der "Nationalen Klimainitiative" durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Projektträger ist das Forschungszentrum Jülich.

PDF Datei: Kurzbericht-Klimaschutzkonzept


In Neu-Anspach werden folgende Gebäude untersucht:

  • Sporthalle Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße
  • Stadtverwaltung, Gebäude Bahnhofstraße 27
  • DGH Westerfeld / Feuerwehrgerätehaus, Kransberger Straße 11
  • DGH Hausen-Arnsbach / Kiga Regenbogenland, Hauptstraße 69
  • Kindertagesstätte Villa Kunterbunt, Raiffeisenstraße 13 a
  • Kindertagesstätte Hausener Rappelkiste, Unterste Eisengasse 49
  • Vereinshaus Hauptstraße 70


Ansprechpartner Stadt Neu-Anspach:
Mirjam Matthäus: mirjam.matthaeus@neu-anspach.de, Tel. 06081 / 1025 - 6010

In Usingen werden folgende Gebäude untersucht:

  • Bauhof Usingen, Weilburger Straße 46
  • Feuerwehrstützpunkt, Weilburger Straße 44
  • Hugenottenkirche, Marktplatz 23


Ansprechpartner Stadt Usingen:
Suat Bischoff: bischoff@usingen.de, Tel. 06081 / 1024 - 6000


Erstellung des Klimaschutz-Teilkonzeptes:
EARM Energieagentur Rhein-Main GmbH & Co. KG, Franziusstraße 8 - 14, 60314 Frankfurt am Main

Ansprechpartner Energieagentur Rhein-Main GmbH:
Hubert Prieur: prieur@fe-bis.de, Tel. 069 / 9043679-36

Das Projekt wird gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland, Zuwendungsgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Förderkennzeichen: 03KS1103


Weiterführende Informationen

BMU-Klimaschutzinitiative
Projektträger Jülich / Forschungszentrum Jülich GmbH
Nachhaltigkeitsstrategie Hessen "100 Kommunen für den Umweltschutz" - Aktionsplan (Stand Mai 2012)